Zum Gedenken an die Tiroler Standschützen wurden an der ehemaligen Frontlinie Gedenkkreuze aufgestellt. Die Senseler Schützenkompanie nahm mit dem Bataillon Rettenberg an der Aufstellung des Kreuzes in Roncone teil.
Im Rahmen des Projektes „An der Front“ gedenken der Bund der Tiroler Schützenkompanien, der Südtiroler Schützenbund und der Welschtiroler Schützenbund an die Opfer im Ersten Weltkrieg. Besonders wird 2015 an die gefallenen Tiroler Standschützen gedacht.
Die Tiroler Standschützen waren seit dem 15. und 16. Jahrhundert bestehende Schützengilden und Schützenkompanien, die immer wieder in kriegerische Handlungen innerhalb der Grenzen Tirols eingriffen. Um ein Standschütze zu sein, musste man Angehöriger eines Schützenstandes sein, bei dem man einrolliert war, womit man sich gleichzeitig zum freiwilligen, militärischen Schutz des Landes Tirol verpflichtete.
Nachdem die Gedenkkreuze am 18. April 2015 in Bozen gesegnet wurden, erfolgte am 8. und 9. August die Aufstellung der Kreuze entlang der ehemaligen Frontlinie. Die Volderer Schützen nahmen an der Aufstellung in Roncone teil.
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